ROUTE ALL ROUND:
VOM TIEFEN
SÜDEN BIS WEIT NACH NORDEN

Dieses Abenteuer führt Sie an alle schönen Orte Namibias.

Route All Round

Ihre Reise beginnt in südlicher Richtung, durchquert die wunderschöne rot-goldene Landschaft der Kalahari und führt weiter bis zum majestätischen Fischfluss Canyon. Ein Besuch der hohen rostroten Dünen von Sossusvlei dürfen auf keiner Reise nach Namibia fehlen. Auch die Atlantikküste hat viel zu bieten, von einem Spaziergang durch die Städte Lüderitzbucht und Swakopmund, die noch immer sichtbare Spuren ihrer Kolonialgeschichte tragen, bis zu aufregenden Aktivitäten wie Dünenfahrten, Kajakfahren und Sandboarden.

Das Damaraland und das Kaokoland im Norden beherbergen ein interessantes kulturelles Erbe, darunter die Felsformationen von Twyfelfontein und die Dörfer der Himba. Die Epupa Falls sind ihr nördlichstes Ziel und eine wahre Oase. Im Etosha Nationalpark erwartet Sie eine spektakuläre Safari, auf der Sie eine große Anzahl Wildtier zu sehen bekommen. Sie können ein traditionelles San Dorf besuchen und einen Zwischenstopp auf dem Waterberg Plateau einlegen, wo Sie schöne Wanderungen machen und eine herrliche Aussicht genießen können, bevor Sie Ihr Abenteuer in Windhoek beenden.

28 tage – flexibel

3.188 km

1-4 pers

natur

Für wen:

Alle, die mit genug Zeit kommen um das Land als Ganzes kennenzulernen und an jedem Reiseziel etwas mehr Zeit verbringen möchten

Was diese Route einzigartig macht:

Nach einem Monat werden Sie das einzigartige Gefühl haben, nur ein ganz kleiner Mensch in einer endlosen Landschaft zu sein, der auf endlosen Straßen in einem der am dünnsten besiedelten Länder der Welt herumfährt.

So wird es noch besser:

Fügen Sie Ihrer Reise ein paar Tage hinzu, um Zeit in der unberührten Natur im Nordwesten Namibias zu verbringen.

Reiseroute

Tag 1-3: Windhoek - Kalahari

Nach Ihrer Ankunft werden Sie die erste Nacht in Namibias Hauptstadt Windhoek verbringen. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, sich zu akklimatisieren, durch das Stadtzentrum zu bummeln und sich mental auf die nächsten Tage und auf ihre Reise vorzubereiten. Die endlosen Ebenen der ausgedehnten Kalahari Wüste sind der perfekte Einstieg. Sie fahren durch verschiedenfarbige Landschaften roter Dünen, die von goldenem Gras bedeckt sind. Obwohl der Name Kalahari „großer Durst“ bedeutet, ist diese Region Heimat vieler Tiere. Halten Sie also Ihre Augen offen für Springböcke, Zebras und Gnus. Nach einer Sundownertour entspannen Sie sich auf einer Düne mit einem kühlen Getränk in der Hand, während diese Halbwüste ihre schönsten Farben zeigt. Beenden Sie den Tag mit einem staunenden Blick in den afrikanischen Sternenhimmel.

Tag 4-5: Fischfluss Canyon

In Namibias tiefem Süden gibt es ein fantastisches Naturphänomen, den Fischfluss Canyon. Vor ungefähr 650 Millionen Jahren ist durch Plattenbewegungen ein abgesenkter Bereich entstanden, durch den der damals schon saisonal fließende Fischfluss sich einen Weg gebahnt hatte und wo schließlich eine flache Ebene erodierte. Heute ist dies der Eingang des oberen Canyons. Die Oberfläche spaltet sich abrupt und man blickt an manchen Stellen schwindelerregende 550 Meter in die Tiefe. In der Regenzeit fließt der 650 Kilometer lange Fischfluss von Norden zunächst in den Hardap Damm bei Mariental, dann durch den Canyon bis zum Oranje Fluss, der natürlichen Grenze zu Südafrika. Der Fischfluss Canyon ist nach dem Grand Canyon der zweitgrößte Canyon der Welt. Von einer Reihe von Aussichtspunkten aus haben Sie einen spektakulären Blick. In Ai-Ais gibt es auch natürliche heiße Quellen, die einen Besuch wert sind. Hinweis: Im Fischfluss Canyon kann man ausgiebige Wanderungen und Hiking Touren unternehmen. Sollten Sie daran Interesse haben, buchen wir gerne für Sie eine Lodge, die solche Touren anbietet.

Tag 6-7: Lüderitzbucht - Kolmanskuppe

Wenn Sie von Süden kommend Richtung Küste fahren, verwandelt sich die Landschaft langsam in eine Wüste, die von allem Leben verlassen wirkt. Sie übernachten in der Nähe des Orts Aus, dessen Umgebung für seine wilden Pferde bekannt ist. Von hier aus ist die Küstenstadt Lüderitz nur einen Katzensprung entfernt. Ein Besuch dieses wie ausgestorben wirkendes, von Wind und Wetter gezeichnetes Dorf mit seinen alten Häusern im deutschen Kolonialstil ist fast wie eine Zeitreise in die Vergangenheit. Während des „Diamantenrauschs“ zwischen den beiden Weltkriegen erlebte Lüderitzbucht seine reichsten Jahre. Auch die vor Lüderitz liegende Geisterstadt Kolmanskuppe wird einen starken Eindruck hinterlassen. Diese einst wohlhabende Luxussiedlung der Diamantenschürfer der Zwanzigerjahre mit Casino, Theater, Geschäften und Villen wurde, nachdem die Stadt 1954 verlassen wurde, von der Natur „übernommen“. Der Wüstensand überschwemmte die Siedlung regelrecht. Übrig blieb eine bizarre Kulisse und ein Paradies für Fotografen und Geschichtsinteressierte. Hinweis: Bleiben Sie einen zusätzlichen Tag in Lüderitz, um Pomona und den Bogenfels zu besuchen oder eine Bootstour zur Insel Halifax zu machen. Pomona ist ebenfalls eine Geisterstadt, wenn auch weniger bekannt als Kolmanskuppe. In seiner Blütezeit war Pomona ein Dorf, in dem ungefähr 1000 Menschen lebten. Um 1910, zur Zeit des „Diamantenrauschs“ in Südwestafrika, waren Diamanten in der Gegend von Pomona so zahlreich, dass sie mit bloßen Händen vom Boden aufgelesen werden konnten. Pomona hatte die reichste Diamantenmine seiner Zeit und erzeugte zwischen 1912 und 1914 über 1.000.000 Karat (200 kg) Diamanten.

Tag 8-10: Tiras-Gebirge - Sossusvlei

Ihre Reise führt Sie weiter Richtung Norden entlang der Tiras Berge, auf einer der landschaftlich schönsten Routen Namibias. Ein Besuch des Sossusvleis darf auf Ihrem Selbstfahrerabenteuer natürlich nicht fehlen. Halten Sie Ihre Kamera parat und machen Sie so viele Fotos wie möglich. Scharfe Linien trennen die intensiv roten Dünen von dem blendend weißen Deadvlei, auf dem von der Sonne versengte schwarze Bäume stehen. Es lohnt sich, auf eine der höchsten Dünen der Welt zu klettern, da besonders bei Sonnenaufgang oder am späten Nachmittag die Natur ihre spektakulärsten Farben zeigt. Eine Wanderung im Sesriem Canyon ist ebenfalls zu empfehlen, wenn Sie die Umgebung etwas genauer erkunden möchten.

Tag 11-12: Atlantikküste

Das Sandmeer der Wüste verwandelt sich an der Atlantikküste in einen Ozean, wo Sie gern das Ufer verlassen und das Leben auf und im Wasser erkunden können. Machen Sie eine Kajaktour oder eine Katamaranfahrt und besuchen Sie die Robbenkolonie. Wenn Sie Glück haben, folgen Ihnen sogar ein paar Delfine. Für diejenigen, die mehr Nervenkitzel lieben, bieten sich die Dünen in der Umgebung für aufregendes Sandboarden und Quadbike-Fahren an. Sehr interessant ist auch eine Living Desert Tour. Sie erfahren, wie das Leben hier auf wundersame Weise gelernt hat, sich an die harten Bedingungen der Wüste anzupassen. Die Küstenstadt Swakopmund ähnelt in gewisser Weise einem deutschen Badeort – das Meer, der Strand und eine typisch deutsche Architektur. Auf den Speiseplänen finden Sie sogar Bratwurst und Apfelstrudel, aber es gibt hier vor allem guten Fisch zu essen. Gemütliche Cafés laden zum Verweilen ein.

Tag 13: Damaraland - Twyfelfontein

Bevor Sie ins Landesinnere zurückkehren, machen Sie einen Zwischenstopp bei der Robbenkolonie von Cape Cross. Robben soweit das Auge reicht! Auf dem Weg in das urige Damaraland erhebt sich schon bald der Brandberg aus der trockenen Ebene. Der Brandberg ist mit seinen 2.606 m der höchste Berg Namibias und bekannt für seine „White Lady", eine geheimnisvolle Felszeichnung, die eine weiß angemalte Person mit einem Trinkbecher darstellt. Die Landschaft ist mit riesigen Felsbrocken übersät, die die eigentliche Attraktion dieser Region verbergen, nämlich die mehr als 2.500 Felsgravuren von Twyfelfontein. Die San, Jäger und Sammler sowie Experten für das Leben im Busch, nutzten diese Zeichnungen um ihre Angehörigen über nahegelegene Wasserstellen und mögliche Raubtiere zu informieren. Mit etwas Glück stoßen Sie auf die geheimnisvollen Wüstenelefanten, die größten Bewohner dieses Gebiets. Diese schönen Tiere haben sich auf bemerkenswerte Weise an die harten Bedingungen der Wüste angepasst.

Tag 14-18: Kaokoland - Epupa Fälle - Gepardenfarm

Kaokoland ist auch als „die letzte Wildnis Namibias“ bekannt und ist das Zuhause der Himba. Die moderne Zeit und technische Entwicklungen scheinen ihre traditionelle Lebensweise nur wenig zu beeinflussen. Viele Himba haben einen authentischen, nomadischen Lebensstil beibehalten, in dem das Leben sich rund um das Vieh dreht. Ein Besuch in einer Himba Siedlung mit Guide und Übersetzer gibt Ihnen einen Einblick in ihre Lebensweise und Traditionen. Nachdem Sie Opuwo verlassen haben, fahren Sie Richtung Norden und erreichen ihr Ziel, den Kunene Fluss, und damit die nördliche Grenze von Namibia. Der Kunene, die natürliche Grenze zu Angola, birgt eine Überraschung – die Epupa Fälle. Entspannen Sie sich am Wasser, lauschen Sie dem fröhlichen Gezwitscher zahlreicher Vögel und genießen Sie diese Oase mitten in der Wüste. Sie fahren dann in südliche Richtung zurück und übernachten auf einer Gepardenfarm. Hier werden Sie unvergessliche Augenblicke mit diesen schönen Wildkatzen erleben.

Tag 19-23: Etosha Nationalpark

Jetzt ist es an der Zeit, den Etosha Nationalpark zu besuchen. Sie haben zwar schon einige Tiere auf Ihrer bisherigen Reise gesehen, doch im Etosha Nationalpark gibt es eine enorme Vielzahl an Tierarten. Es ist eine tolle Erfahrung, durch diese 22.270 Quadratkilometer große geschützte Natur mit dem eigenen Auto zu fahren und verschiedene Ziele und Wege wählen zu können. Um so viel wie möglich vom Etosha Nationalpark zu sehen, werden Sie in verschiedenen Unterkünften oder auf Campingplätzen im gesamten Park untergebracht. Halten Sie Ihr Fernglas immer bereit, Sie könnten Löwen, Geparden oder Leoparden entdecken, die sich im Gras verstecken. Am späten Nachmittag lohnt es sich, sich an ein Wasserloch in der Nähe Ihrer Unterkunft zu setzen. Elefanten, Giraffen, Zebras und Antilopen versammeln sich dort, um ihren Durst zu löschen. Ein unvergessliches Erlebnis!

Tag 24: San Kultur

Sie verlassen die Tierwelt des Etosha Nationalparks und fahren nach Grootfontein. Hier können Sie ein traditionelles San Dorf besuchen. Es ist beindruckend zu erfahren, wie diese faszinierende alte Kultur der Jäger und Sammler in der Natur überlebt hat.

Tag 25: Waterberg Plateau

Ihr letzter Halt vor der Rückkehr nach Windhoek ist das Waterberg Plateau, eine tafelbergartige Felsformation, die sich etwa 400 Meter hoch erhebt. Dieser Nationalpark bietet sich für schöne Wanderungen an. Wer noch nicht genug Tiere gesehen hat, kann auf einer Pirschfahrt Büffel und das weiße Nashorn beobachten.

Tag 26-27: Windhoek - Abfahrt

Ihre Reise endet in Windhoek. Hier haben Sie genug Zeit, um sich zu entspannen und noch einmal ihre Erlebnisse Revue passieren zu lassen. Kaufen Sie noch ihre letzten Souvenirs, bevor Sie nach Hause zurückkehren. Am Abreisetag werden Sie zum Flughafen gefahren. Es ist nun Zeit Abschied von Namibia zu nehmen, doch vielleicht kehren Sie irgendwann einmal wieder zurück.

Tag 28: Ankunft zu Hause

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